LeNNi / Ein neues Hallenbad für Niederkassel

Für die Kinder von heute.
Für das Niederkassel von morgen.

Ein neues Hallenbad, das Schwimmangebote sichert und den städtischen Haushalt nachhaltig entlastet.

Visualisierung des geplanten Hallenbads LeNNi mit Schwimmbahnen, Holzdecke und großer Fensterfront
Visualisierung

Kinder sollen in Niederkassel schwimmen lernen können. Schulen brauchen verlässliche Wasserzeiten. Vereine brauchen Planungssicherheit. Und die Stadt braucht ein Hallenbad, das sie sich auch langfristig leisten kann.

Genau dafür haben wir LeNNi entwickelt: ein neues Hallenbad, das Schwimmangebote sichert und den städtischen Haushalt nachhaltig entlastet.

Wir sind Valentin und Bünyamin, die Gründer der Schwimmschule Nessy. Seit unserer Gründung 2020 haben wir mit unserem Team mehr als 20.000 Kinder im Schwimmunterricht begleitet. Auch viele Kinder aus Niederkassel haben bei uns schwimmen gelernt. Heute beschäftigen wir mehr als 30 Mitarbeitende, darunter auch Trainer aus Niederkassel.

Jetzt werden wir unsere Erfahrung nutzen, um der Stadt eine langfristige Perspektive zu bieten.

Der Nutzen für Niederkassel

Mehr als finanzielle Entlastung

  • Planungssicherheit

    Schulen, Vereine und die Stadt wissen langfristig, mit welchen Wasserzeiten sie rechnen können.

  • Langfristigkeit

    Wir planen für Jahrzehnte: Bau, Betrieb, Instandhaltung und spätere Erneuerungen liegen bei uns.

  • Kostensicherheit

    Günstige, langfristig planbare Konditionen: Die Stadt weiß, womit sie über Jahrzehnte rechnen kann.

Das Bad / Das Konzept

Ein Bad, das Niederkassel wirklich braucht

Ein lachendes Kind schwimmt mit einer Schwimmnudel, dahinter steht eine Trainerin im Wasser

Mit LeNNi entstehen:

  • 25-Meter-Schwimmbahnen
  • Eigener Nichtschwimmerbereich
  • Feste Wasserzeiten für Schulen zu günstigen, langfristig planbaren Konditionen
  • Regelmäßige Vereinszeiten
  • Schwimmkurse
  • Öffentliches Frühschwimmen
  • Angebote für Senioren

Wir planen bewusst bedarfsgerecht. Denn jeder zusätzliche Quadratmeter muss nicht nur gebaut, sondern über Jahrzehnte beheizt, gereinigt, gewartet und irgendwann erneuert werden.

LeNNi ist kein Spaßbad. Es soll die Grundversorgung sichern: Schwimmenlernen für Kinder, verlässliche Wasserzeiten für Schulen und Vereine und Bewegung im Wasser für Senioren. Ein Bad mit allem, was schön wäre, klingt verlockend. Angesichts der Haushaltslage der Stadt ist es aber unrealistisch. Wer ein Freizeitbad möchte, findet es in der Region. Nicht jede Stadt muss sich ein eigenes leisten.

Ein gutes Hallenbad zeichnet sich nicht dadurch aus, möglichst teuer zu sein. Sondern dadurch, möglichst viel für die Menschen zu leisten – zu möglichst geringen langfristigen Kosten.

Den Neubau finanzieren wir als Unternehmen. Wir übernehmen Bau, Betrieb, Instandhaltung und spätere Erneuerungen. Die Verantwortung für das Bad endet für uns nicht mit der Eröffnung.

Bei LeNNi liegt das unternehmerische Risiko komplett bei uns – nicht bei der Stadt.

Die langfristige Belastung

15 Millionen Euro für ein Traumkonzept – aber wer bezahlt am Ende?

Auch die Spielvereinigung Lülsdorf-Ranzel (LüRa) stellt ein eigenes Hallenbadkonzept vor. Geplant sind Baukosten von rund 15 Millionen Euro und eine vereinseigene GmbH für Bau und Betrieb.

Nach unserem bisherigen Kostenvergleich liegen die veranschlagten Bau- und Betriebskosten des LüRa-Konzepts jeweils etwa dreimal so hoch wie bei LeNNi.

Dreifache Kosten bedeuten nicht automatisch dreifachen Nutzen. Aber sie verlangen eine verdammt gute Erklärung.

Beide Konzepte sehen die Stadt Niederkassel als langfristigen Mieter vor. Der entscheidende Unterschied liegt in der finanziellen Belastung: Während LeNNi günstige Wasserzeiten ermöglichen soll, setzt das LüRa-Modell auf deutlich höhere Mietzahlungen der Stadt.

Damit stellt sich eine einfache Frage: Was gewinnt Niederkassel durch diese erheblichen Mehrkosten – und wer trägt die Verantwortung, wenn die Kalkulation langfristig nicht aufgeht?

Ein privat errichtetes Bad ist nicht automatisch eine finanzielle Entlastung für die öffentliche Hand. Entscheidend ist, wie viel die Stadt über Jahrzehnte tatsächlich bezahlen muss.

Wer heute ein neues Bad plant, darf nicht das nächste Haushaltsproblem von morgen bauen.

Dahinter steht auch eine Frage der Generationengerechtigkeit, und für Niederkassel ist sie konkret: Die Stadt steht unter Haushaltssicherung, ihr Haushaltssicherungskonzept läuft bis 2033. Der Betrieb eines Hallenbads zählt darin zu den freiwilligen Leistungen, die defizitär sind und über Steuern bezuschusst werden. Nach den Vorgaben der Kommunalaufsicht müssen zusätzliche freiwillige Aufgaben durch den Wegfall anderer freiwilliger Leistungen mindestens ausgeglichen werden, und Nettoneuverschuldungen sind grundsätzlich zu vermeiden.

Große Sprünge sind für die Stadt damit nicht drin. Jede Mehrausgabe für Angebote, die über die Grundversorgung hinausgehen, müsste an anderer Stelle eingespart werden. Viele Städte mussten Bäder schließen, weil Energie, Personal und Mieten nicht mehr zu bezahlen waren. LeNNi ist deshalb bewusst auf das Notwendige ausgelegt.

Quelle: Stadt Niederkassel, Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes 2025 bis 2033

LüRa stellt zudem in Aussicht, mögliche Gewinne aus dem Badbetrieb in den örtlichen Breitensport zurückzuführen. Das klingt attraktiv. Doch Gewinne entstehen nicht durch gute Absichten. Sie entstehen erst, wenn nach Finanzierung, Personal, Energie, Wartung und Rücklagen tatsächlich Geld übrig bleibt.

Solange dafür keine nachvollziehbare Gesamtrechnung vorliegt, bleibt das Gewinnversprechen vor allem eines: eine Hoffnung.

Erfahrung / Verantwortung / Zukunft

Verantwortung statt Versprechen

Wir kennen die Herausforderungen der Schwimmausbildung aus der täglichen Praxis. Seit 2020 haben wir Nessy zu einer Schwimmschule mit mehr als 30 Mitarbeitenden und einem siebenstelligen Jahresumsatz aufgebaut.

Mit LeNNi verbinden wir diese Erfahrung mit einem wirtschaftlich durchdachten Betriebskonzept.

Auch unser soziales Engagement ist keine Zukunftsankündigung. Gemeinsam mit dem Kinderschutzbund haben wir bereits kostenlose Schwimmkurse für Kinder aus Kinderheimen und für geflüchtete Kinder ermöglicht.

Dieses Engagement führen wir in Niederkassel fort. Dafür reservieren wir regelmäßig feste Kurszeiten für soziale Projekte mit örtlichen Einrichtungen.

Denn Schwimmenlernen darf keine Frage der finanziellen Möglichkeiten einer Familie sein.

Unser Kooperationspartner

Der Kinderschutzbund

Die Entscheidung betrifft Generationen

Niederkassel braucht kein Prestigeprojekt, sondern ein Hallenbad, das funktioniert: für Kinder, Schulen, Vereine, Senioren und alle Menschen, die schwimmen möchten.

Ein neues Bad muss am Tag seiner Eröffnung überzeugen. Ein gutes Konzept muss auch zwanzig Jahre später noch tragen.

LeNNi steht für bezahlbares Schwimmen, klare Verantwortung und einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Geldern.

Dafür werben wir um eure Unterstützung und im Stadtrat um eine Entscheidung für LeNNi.

Für die Kinder von heute.
Für das Niederkassel von morgen.